Badenia TH 10

Vierspezies-Staffelwalzenmaschine

ca. 1952

Das erste handbetriebene Modell nach dem 2. Weltkrieg hat bereits die neue Gehäuseform und neugestaltete Tasten. Die Mechanik ist so verbessert, dass der Schlitten beim Verschieben nicht mehr angehoben werden muss: Dieses Prinzip nennt man Gleitschlitten. Die sonstige Mechanik ist aber aus den früheren Handmodellen übernommen. Der Schlitten wird vor Beginn einer Multiplikation oder Division gegen Federkraft nach rechts gezogen, die stellenweise Verlegung nach links erfolgt durch die Linkstaste. Das Modell wurde nur bis 1954 gebaut.
Inventarnummer:
FDM7992

Jahr der Erfindung:
1949

Hersteller:
Mathias Bäuerle GmbH

Baujahr:
ca. 1952

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Staffelwalze

Kapazität:
7 (EW) x 6 (UZW) x 10 (RW)

Maße (H x B x T):
21 x 38 x 34 cm

Gewicht:
10,1 kg

Produktionszeit:
1949 - 1954

Seriennummer:
22265


Literatur:
  • Das Rationelle Büro : Anwendermagazin d. Bürokommunikation, Aachen/München: 1.1950 - 24.1973,3; 36.1985 - 38.1987,3/4, [1952], p. 22
  • Hennemann, A.: Die technische Entwicklung der Rechenmaschine. Aachen 1953 oder 1954, p. 71-74
  • Kuhlenkamp, Alfred: „Büromaschinen“, in: VDI-Zeitschrift, Bd. 92, Nr. 19, 1950, p. 486-489
  • Kuhlenkamp, Alfred: „Büromaschinen“, in: VDI-Zeitschrift, Bd. 93, Nr. 18, 1951. p. 595-601
  • Lind, Wilhelm: Büromaschinen. Teil 1. Füssen 1954 (2. Auflage), p. 49f.
  • Reese, Martin: Neue Blicke auf alte Maschinen. Zur Geschichte mechanischer Rechenmaschinen. Hamburg 2002, p. 30-36
  • Wolf, Fritz: „90 Jahre Feinwerktechnik – 50 Jahre Rechenmaschinen, ein Rückblick zum Jubiläum der Firma Math. Bäuerle GmbH, St. Georgen“, in: Feinwerktechnik 58, 1954, p. 53-55

Patente:
  • DE 346441 [1915]
  • DE 538698 [1929]
  • DE 915276 [1948]
  • DE 917935 [1948]
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Zehnerschaltung, © Hennemann [1953].
Badenia TH 10, 1952, FDM7992, © Arithmeum