Brunsviga 1010 E

Zweispezies-Saldiermaschine

ca. 1955

Anfang der 1950er Jahre wurden zwei Modellreihen der Addiermaschine in Braunschweig produziert: Die Baureihe 800 mit 8-stelligem Resultatwerk mit Volltastatur (Modelle 800 und 800 E) oder mit Zehnertastatur (Modelle 810 und 810 E). Und die Baureihe 1000 mit 10-stelligem Resultatwerk mit Volltastatur (Modelle 1000 und 1000 E) oder mit Zehnertastatur (Modelle 1010 und 1010 E). Der technische Aufbau und die Abläufe waren in diesen Maschinen gleich. Sie wurden aus dem Entwurf von Ralph Coxhead in den 1930/40er Jahren durch Gustav Schenk und nach dem Krieg durch Otto Wernecke weiter entwickelt. Die Modelle mit Zehnertastatur haben im Eingabewerk den verschiebbaren Stiftschlitten, die Verbindung von Eingabewerk, Resultatwerk und Druckwerk wird durch das Addiersegment (Abfühlschiene mit angeflanschtem Drucktypenträger) hergestellt. Das Modell 1010 E hat rechts die Funktionstasten Subtraktion, Nichtaddieren, Zwischensumme, Endsumme. Die Maschine erlaubt mit der Taste X eine ganz passable Multiplikation durch den verschiebbaren Stiftschlitten. Sie rechnet auch unter Null ("Saldiermaschine").
Inventarnummer:
FDM7958

Jahr der Erfindung:
1955

Hersteller:
Brunsviga Maschinenwerke AG

Baujahr:
ca. 1955

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Addiersegment

Kapazität:
9 (EW) x 0 (UZW) x 10 (RW)

Maße (H x B x T):
18 x 24 x 40 cm

Gewicht:
11,1 kg

Seriennummer:
30513


Literatur:
  • Anthes, Erhard: „Dr.-Ing. Gustav Schenk, Konstrukteur des druckenden Vierspeziesautomaten Ultra 804 (Mach 1.07)", in: Von Menschen und Maschinen, 1993, p. 36-49
  • Wernecke, O.: „Addiermaschinen“, in: Feinwerktechnik 9, 1953, p. 276-283

Patente:
  • DE 730600 [1939]
  • DE 825763 [1948]
  • DE 849922 [1942]
  • DE 878288 [1951]
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Querschnitt, © Brunsviga Montageanleitung
Brunsviga 1010 E, 1955, FDM7958, © Arithmeum
Brunsviga 1010 E, 1955, FDM7958, © Arithmeum