Diehl Decima S

Druckende Zahnstangenmaschine mit Sprossenrädern und Speicherwerken

ca. 1971

Die Decima S unterscheidet sich von der Decima (FDM 6694) durch einen zusätzlichen Konstantenspeicher, der durch die beiden Eingabe/Ausgabe-Tasten "K" bedient wird; hier wird ein Wert beliebig lang und für jede Rechenart verfügbar gehalten. Die automatische Speicherung überträgt Produkte und Quotienten in die saldierende Speichereinheit, die als Teil der Addiermaschine anzusehen ist. Für die Rechenarten zweiter Stufe sind die rotierende Sprossenradwalze und ein Multiplikator- bzw. Quotientenwerk zuständig, wie sie bereits in der Transmatic (FDM 7804) vorgesehen sind. Die Rückübertragung verwendet die Einrichtungen der Transmatic DM (FDM 7280). Die Kommaautomatik liefert stellenrichtige Ergebnisse. Als technische Besonderheit ist die Kapazitätskontrolle anzusehen, bei der die Stellenanzahl der einzelnen Operanden geprüft und bei Überlänge einer Zahl ein Fehlersignal gegeben wird.
Inventarnummer:
FDM6507

Jahr der Erfindung:
1969

Hersteller:
Diehl G.m.b.H.

Baujahr:
ca. 1971

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
10 (EW) x 7 (UZW) x 14 (RW) / 14 (RW 2)

Maße (H x B x T):
20 x 29 x 41 cm

Gewicht:
14,4 kg

Produktionszeit:
1969 - 1972

Seriennummer:
279-25129


Literatur:
  • Büromaschinen-Lexikon, jährlich ab 1961, Göller-Verlag, Baden-Baden, [1969/70], p. 401
  • Schmid, Harald: Archimedes – Diehl. Vom Arithmometer zum druckenden Rechensystem. Offenhausen 2014, p. 124-126

Patente:
  • DE 1574545 [1968]
  • DE 1908667 [1969]
  • DE 1918369 [1969]
  • DE 1925639 [1969]
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Diehl Decima S, 1971, FDM6507, © Arithmeum
Sprossenradsystem der Decima / Transmatic, Werkzeichnung., © Diehl GmbH