Continental 100 E

Einspezies-Addiersegmentmaschine

ca. 1930

Ende der 1920er Jahre wurde die erste so genannte "Pultmaschine" der Wanderer-Werke in den Handel gebracht; die Bezeichnung sollte deutlich machen, dass die Geräte nicht mehr auf einem eigenen Gestell, sondern auf dem Schreibtisch platziert werden konnten. Diese Modelle sind wesentlich kleiner als der Erstentwurf von John E. Greve (FDM 9136) und nur etwa halb so schwer, selbst mit Elektromotor. Das Modell 100 E gehört zur Klasse 100, die noch ein handbetriebenes Modell und verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Sondereinrichtungen enthält. Es ist nur zum Addieren eingerichtet und verfügt über die üblichen Funktionstasten (Nichtaddition, Zwischensumme, Endsumme, Korrektur, Wiederholung) und einen Umschalthebel zum Nichtschreiben. Der Maschinentyp wurde in großen Stückzahlen vertrieben.
Inventarnummer:
FDM7773

Jahr der Erfindung:
1930

Hersteller:
Wanderer-Werke, vorm. Winklhofer & Jaenicke Akt. Ges.

Baujahr:
ca. 1930

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Addiersegment

Kapazität:
10 (EW) x 11 (RW)

Maße (H x B x T):
25 x 32 x 43 cm

Gewicht:
13,8 kg

Produktionszeit:
1930 - 1950

Seriennummer:
6988


Literatur:
  • Haertel, Peter: „Vom Wettbewerb herausgefordert: Continental Pult-Addier-und -Saldiermaschinen der Wanderer-Werke AG und ihre Weiterentwicklung zur Duplex-, Buchungs- und Schaltermaschine", in: Historische Bürowelt 76, 2007, p. 17-20
  • Lenz, K.: Die Rechen- und Buchungsmaschinen. Leipzig, Berlin 1932 (3. Auflage), p. 30-33
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 402-406

Patente:
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Zehnerschaltung, © DE 487473
Continental 100 E, 1930, FDM7773, © Arithmeum