Contex B

Einspezies-Schaltschwingenmaschine

ca. 1965

Etwa ab 1955 wird das Modell A durch das Modell B mit dem modernisierten Gehäuse ersetzt. Der innere Aufbau und die gesamte Mechanik der tastenangetriebenen Addiermaschine sind aber unverändert. Während des Niederdrückens einer Taste wird die entsprechende Zahl in das Summierwerk eingetragen: Schaltschwingen-Prinzip. Bei Zahlen von 6 bis 9 müssen zwei Tasten gedrückt werden. Konstrukteur der Contex B und Patentinhaber ist der dänische Ingenieur John Carlsen. Die Contex B wurde ab ca. 1955 bis ca. 1975 gebaut (Preis 1967 DM 285). Ab ca. 1964 wurde ein neues Nummerierungssystem aller Contex-Modelle eingeführt, wobei eine für das betreffende Modell signifikante dreistellige Vornummer aufgeführt wird: Modell B erhielt die Vornummer 411.
Inventarnummer:
FDM7753

Jahr der Erfindung:
1951

Hersteller:
Contex, Gebr. Carlsen

Baujahr:
ca. 1965

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Schaltschwinge

Kapazität:
8 (EW) x 9 (RW)

Maße (H x B x T):
8 x 24 x 24 cm

Gewicht:
1,7 kg

Produktionszeit:
1951 - 1970

Seriennummer:
411008296


Literatur:
  • Büromaschinen-Kompass, jährlich ab 1951, Erich Glass, Berlin, [1955], p. 45
  • Büromaschinen-Lexikon, jährlich ab 1961, Göller-Verlag, Baden-Baden, [1967/68], p. 290
  • Reese, Hans Martin: „Contex-Rechenmaschinen", in: HBw 83, 2010, p. 3-9

Patente:
  • US 2472519 [1945]
  • US 2499946 [1946]
  • US 2503613 [1946]

Weitere Exemplare in der Sammlung (3):
  • FDM4807 (1958, SNr.: 209358)
  • FDM6615 (ca. 1967, SNr.: 411008318)
  • FDM9242 (ca. 1961, SNr.: 536856)
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Längsschnitt und Grundriss mit Summierwerk und Zehnerübertragung, © US 2503613
Contex B, 1965, FDM7753, © Arithmeum