Muldivo (Thales D)

Sprossenradmaschine

1936

"Muldivo" ist ein Handelsname, unter dem in Frankreich und in England die deutsche Thales (z.T. auch andere Fabrikate) vertrieben wurde. Hier ist es die Thales Modell D. Die Maschine wurde im Nummerierungssystem in die laufende Produktion eingebunden. Sie hat die Mitte der 1930er Jahre üblichen Ausstattungsmerkmale: Das Schubertsche "Trapezschloss" ermöglicht sowohl den stellenweisen Transport in beide Richtungen (Druck auf die Flanken der Taste) als auch das Gleiten über mehrere Stellen durch eine Entriegelung (Druck auf die Oberseite der Taste). Die Löschung von UW und RW erfolgt über das 180°-Löschgetriebe. Die Löschung des Einstellwerks erfolgt durch Drehhebel. Die erweiterte Stellenanzahl der Werke ist für manche technischen und wissenschaftlichen Berechnungen erforderlich; die Maschine wurde vorwiegend dort eingesetzt, wo vielstellige Zahlen verarbeitet werden mussten.
Inventarnummer:
FDM7632

Jahr der Erfindung:
1936

Hersteller:
Muldivo Company

Baujahr:
1936

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
12 (EW) x 10 (UZW) x 18 (RW)

Maße (H x B x T):
14 x 45 x 20 cm

Gewicht:
8,7 kg

Seriennummer:
36549


Literatur:
  • Reese, Martin: „Emil Schubert: Firmengründer und Konstrukteur der 'Thales'- und 'Schubert'-Sprossenradmaschine”, in: Historische Bürowelt/Schreibmaschinen- und Bürozeitung 56/10, p. 13-22, 57/11, p. 9-16, 58/12, p. 10-15
  • Reese, Martin: Neue Blicke auf alte Maschinen. Zur Geschichte mechanischer Rechenmaschinen. Hamburg 2002, p. 69-74

Patente:
  • DE 296532 [1926] (Emil Schubert: Selbsttätige Umschaltvorrichtung für das Umdrehungszählwerk von Rechenmaschinen)
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Muldivo (Thales D), 1936, FDM7632, © Arithmeum
Querschnitt, © DE 296523