Addo-X 80 E

Addiersegmentmaschine mit Elektromotor

ca. 1950

Um 1950 gab es die Modelle 40, 40 E, 41, 41 E, 42, 42 E, 80, 80 E, 81 und 81 E, die sich im Antrieb, in den Kapazitäten und in der Subtraktion, mit oder ohne Negativsaldo, unterschieden. Sie sind eine Fortentwicklung des ersten Modells Addo X von 1935 der schwedischen Firma A.B. Addo in Malmö. Die Zehnertastatur (Serienbezeichnung "X") wirkt auf einen Stiftschlitten, in dem die eingetastete Zahl gespeichert wird. Beim Drücken der Plustaste wird der Stiftschlitten durch die Addiersegmente abgefühlt, die Zahl im Resultatwerk addiert und durch Drucktypen auf das Papier gebracht.

Das Modell 80 E hat einen Motorantrieb, Wiederholungs-, Subtraktions-, Zwischensummen- und Endsummentaste. Die Maschine wurde in den folgenden Jahren bis zum druckenden Vierspeziesautomaten ("Printing Calculator") entwickelt.
Inventarnummer:
FDM7556

Erfinder:
Gustaf Hillarius Hellgren

Jahr der Erfindung:
1950

Hersteller:
AB Addo

Baujahr:
ca. 1950

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Addiersegment

Kapazität:
9 (EW) x 10 (RW)

Maße (H x B x T):
22 x 20 x 36 cm

Gewicht:
1,3 kg

Seriennummer:
D36126


Literatur:
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 386

Patente:
  • SE 90005 [1936]
  • SE 92452 [1937]
  • US 2303692 [1938]
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Saldierwerk, © SE 92452.
Addo-X 80 E, 1950, FDM7556, © Arithmeum
Addo-X 80 E, 1950, FDM7556, © Arithmeum