Facta

Zweispezies-Sprossenradmaschine

1927

Die Maschine wird zunächst als „Productor“ in den Jahren 1925/26 angeboten; unter diesem Namen wird sie im Handbuch [1927] auch aufgeführt. Die mit Sprossenrädern ausgestattete Maschine kann nur für Addition und Multiplikation verwendet werden, sie ist richtläufig. Ursache dafür ist die Zehnerübertragung, die nur für eine Drehrichtung vorhanden ist, damit die Herstellung und der Verkaufspreis günstiger wird als die der üblichen wendeläufigen Sprossenradmaschinen. Ab 1927 wird die Maschine unter dem Namen „Facta“ verkauft; es gibt aber keinen Zusammenhang mit der schwedischen Firma, die unter demselben Namen druckende Zweispezies-Maschinen produzierte. Hauptmanko der Maschine ist die Verwendung von Spritzguss, die die bekannten Nachteile der Zersetzung mit sich bringt. Daher sind nur noch sehr wenige Exemplare der Facta erhalten geblieben. Die Einstellung der Werte erfolgt mit einem Stift.
Inventarnummer:
FDM10737

Jahr der Erfindung:
1925

Hersteller:
FACTA Rechenmaschinenwerk Leo Borger

Baujahr:
1927

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
8 (EW) x 5 (UZW) x 10 (RW)

Maße (H x B x T):
8 x 20 x 9 cm

Gewicht:
1,3 kg

Produktionszeit:
1927 - 1930

Seriennummer:
4966


Literatur:
  • Handbuch der Büromaschinen: Übersicht über die wichtigsten auf dem mitteleuropäischen Markte eingeführten Büromaschinen und Apparate. Berlin o. J. [1927], p. 180
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 446
  • Pehmer, Franz; Reese, Martin: „Facta – Kleinrechenmaschine aus Wien", in: Historische Bürowelt 98, p. 24-27

Patente:
  • AT 114997 [1925]
  • AT 117199 [1926]
  • DE 478593 [1926]
  • DE 478687 [1926]
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