Madas 12 "Portable"

Staffelwalzenmaschine

1933

Die Produktion der zweiten Serie der Staffelwalzenmaschinen Madas, gebaut bei Egli in Zürich, begann 1931. Die Konstruktion dieser neuen Maschine leistete Heinrich Suter. Die Maschinen waren in ihren Außenmaßen kleiner und vor allem leichter als die bisherigen Modelle, sodass sie besser transportiert werden konnten. Bei den Modellen mit elektrischem Antrieb konnten die Motoren in das Gestell unterhalb des Schlitten eingebaut werden, sodass die Maschinen nun geschlossener wirkten. Das Handkurbelmodell 12 (12-stelliges RW) hat nur eine halbautomatische Division. Die Schlittenverlegung wird durch den vorne liegenden Hebel in die beiden Richtungen ausgeführt. Ein weiterer Hebel liegt rechts unter der Kurbel. Das Modell wurde von 1931 bis ca. 1940 gebaut.
Inventarnummer:
FDM7249

Jahr der Erfindung:
1931

Hersteller:
Hans W. Egli

Baujahr:
1933

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Staffelwalze

Kapazität:
8 (EW) x 6 (UZW) x 12 (RW)

Maße (H x B x T):
22 x 34 x 30 cm

Gewicht:
8,3 kg

Produktionszeit:
1931 - 1940

Seriennummer:
26988


Literatur:
  • Das Rationelle Büro : Anwendermagazin d. Bürokommunikation, Aachen/München: 1.1950 - 24.1973,3; 36.1985 - 38.1987,3/4, [1952], p. 27
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 427-430
  • Reese, Martin: „55 erfolgreiche Jahre: MADAS-Rechenautomaten aus der Schweiz 1913–1968", Historische Bürowelt, Juni 2010, p. 15-22
  • Saudan, Gérard: Swiss calculating machines. Selbstverlag, Yern, 2017

Patente:
  • DE 519176 [1929]
  • DE 536923 [1930]
  • DE 598411 [1932]
  • US 1900776 [1931]
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Madas 12 "Portable", 1933, FDM7249, © Arithmeum
Madas 12 "Portable", 1933, FDM7249, © Arithmeum
Querschnitt, © DE 598411