Brunsviga 13

Sprossenradmaschine

1940

Mit dem Modell Nova 13 begann 1927 bei Grimme, Natalis & Co die Produktion der berühmten 13er-Serie, die bis etwa 1962 produziert wurde (letztes Modell: 13 RK, FDM 6265). Man versuchte, mit dieser Serie - wie schon zuvor bei den Modellen Nova I bis IV - möglichst viele Teile bei allen in der Produktion befindlichen Modellen zu verwenden. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde der Zusatz "Nova" in der Modellbezeichnung weggelassen. Das Modell 13 unterscheidet sich in einem Punkt sehr auffallend von den anderen der Serie: Im Schlitten befinden sich sowohl das Resultatwerk wie das Umdrehungszählwerk; letzteres aber ohne Zehnerübertragung. Auf der Verlängerung der Sprossenräderachse sitzt die Kurbel; die Löscheinrichtungen sind für alle drei Werke mit Hebeln ausgestattet. Das Modell 13 wurde von 1927 bis 1943 in 32.500 Exemplaren gebaut, eine Zahl, die erst mit dem späteren Modell 13 RK in den 1950er Jahren übertroffen wurde.
Inventarnummer:
FDM7110

Jahr der Erfindung:
1928

Hersteller:
Brunsviga-Maschinenwerke Grimme, Natalis & Co. A.-G.

Baujahr:
1940

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
10 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Maße (H x B x T):
14 x 32 x 17 cm

Gewicht:
5,7 kg

Produktionszeit:
1927 - 1943

Seriennummer:
191134


Literatur:
  • Faulstich, Peter: „´Gehirn aus Stahl´ – Brunsviga 1892 bis 1959“, in: Historische Bürowelt 37, p. 19-39
  • Lind, Wilhelm: Büromaschinen. Teil 1. Füssen 1954 (2. Auflage), p. 19
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 398

Weitere Exemplare in der Sammlung (2):
  • FDM6575 (1939, SNr.: 177915)
  • FDM8001 (1938, SNr.: 164685)
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Sprossenradsystem mit Zehnerschaltung, © Brunsviga-Werke: Technische Information
Brunsviga 13, 1940, FDM7110, © Arithmeum