Brunsviga 90 TA

Volltastatur-Addiermaschine mit Zahnstangen

ca. 1957

Die nicht druckende Maschine mit Volltastatur wurde 1955 in das Programm von Brunsviga aufgenommen, nachdem sie unter dem Namen Komet TA von 1952 bis 1955 im Handel war (FDM 4454). Als Konstrukteur wird Siegfried Link genannt, über Patente ist bisher nichts bekannt geworden. Die unter der Tastatur liegenden Stangen mit einem gezahnten Abschnitt werden entsprechend der Einstellung durch die Tastenschäfte in ihrer Bewegung begrenzt. Das Summierwerk wird zu Beginn des Rücklaufs nach unten abgesenkt und mit den Zahnsegmenten gekoppelt, so dass der eingestellte Wert einlaufen kann. Bei der Subtraktion wird ein Zwischenrad zur Bewegungsumkehr im Summierwerk eingeschaltet. Die Anzeige im Resultatwerk bringt auch die Komplementärzahlen, so dass - nach Verschieben des Abdeckblechs - negative Werte direkt abgelesen werden können. Es gibt das gleiche Modell ohne Einstellkontrollwerk. Nach dem Übergang von Brunsviga an Olympia wurde 1960 die Produktion eingestellt.
Inventarnummer:
FDM7078

Jahr der Erfindung:
1955

Hersteller:
Brunsviga Maschinenwerke AG

Baujahr:
ca. 1957

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Zahnstange

Kapazität:
8 (EW) x 9 (RW)

Maße (H x B x T):
15 x 23 x 27 cm

Gewicht:
3,6 kg

Produktionszeit:
1955 - 1960

Seriennummer:
22-04973


Literatur:
  • Neuzeitliche Bürotechnik, 1957-60, ab 1961: B-LEX, [1958/59], p. 347
  • Ramm, Jasmin: Brunsviga - Gehirn von Stahl, Braunschweig 2008, p. 34
  • Reese, Martin: „Die Rechenmaschinen der Firma Komet”, in: Historische Bürowelt 79, 2008, p. 5-9
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Brunsviga 90 TA, 1957, FDM7078, © Arithmeum
Brunsviga 90 TA, 1957, FDM7078, © Arithmeum