Feliks M

Sprossenradmaschine

ca. 1960

Noch in den 1960er Jahren produzierte man in der Sowjetunion Rechenmaschinen wie man sie schon 40 Jahre zuvor gebaut hatte. Die Handhabung der Löscheinrichtungen wurde noch mit den unhandlichen Flügelschrauben durchgeführt, die Schlittenverschiebung wurde nicht verbessert und das Umdrehungszählwerk besaß keinen Zehnerübertrag. Das Modell M hat deutliche Ähnlichkeit mit dem Modell 7 der ab 1918 in Schweden ansässigen Firma Original Odhner, die dieses wohl noch in St. Petersburg entwickelte. Die Feliks wurde in Moskau seit 1925 ohne irgendeine wesentliche Änderung hergestellt. Das Material war teilweise so schwach, dass die Maschinen größeren Belastungen nicht standhielten. Die Sprossenräder sind aus Zinkdruckguß und quollen oft auf, was auf interkristalline Korrision zurückzuführen ist, wodurch die Maschinen völlig unbrauchbar wurden. Die Feliks M ist die letzte Version der russischen Sprossenradmaschine.
Inventarnummer:
FDM7074

Hersteller:
Stchetmasch Kursk

Baujahr:
ca. 1960

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
9 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Maße (H x B x T):
13 x 32 x 17 cm

Gewicht:
3,6 kg

Produktionszeit:
1960 - 1978

Seriennummer:
X227825


Literatur:
  • http://www.leningrad.su/museum/main.php, http://www.leningrad.su/museum/main.php

Weitere Exemplare in der Sammlung (3):
  • FDM6314 (ca. 1960, SNr.: 3127479)
  • FDM8257 (SNr.: 3187635)
  • FDM9382 (ca. 1960, SNr.: 413992)
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Feliks M, 1960, FDM7074, © Arithmeum
Sprossenrad und Zehnerübertragung, © Lind [1954]