Barrett A

Addiersegmentmaschine mit Zehnertastatur

ca. 1936

Namensgeber ist Glenn J. Barrett, der um 1910 eine Volltastaturmaschine mit Druckwerk konstruierte und bei der Lanston Monotype Machine Company herstellen ließ. Das kleine und leichte Modell A ohne Druckwerk wurde etwa 1935 in den Handel gebracht und war besonders preiswert: Es kostete nur 45 $. Es gab ferner das Modell B mit Druckwerk (FDM 9473). Beide hatten zunächst ein schwarzes Bakelitgehäuse. Modell B wurde auch noch in den 1950er Jahren produziert, dann mit hellem Kunststoffgehäuse. Bemerkenswert ist die vordere Ruhelage des Zughebels. Die Zehnertastatur wirkt auf einen Stiftschlitten. Die Metallteile sind teilweise recht sparsam ausgeführt, so dass Abnutzung oder Verbiegungen bei zu starker Beanspruchung leicht möglich sind. Der Rechenvorgang geschieht durch Bewegung des Hebels nach hinten, dann wieder nach vorne. Die Zifferntasten führen auch die Neunerkomplemente auf, so dass Subtraktion auch mit Hilfe der komplementären Arithmetik möglich ist.
Inventarnummer:
FDM7073

Erfinder:
Glenn J. Barrett

Jahr der Erfindung:
1935

Hersteller:
Lanston Monotype (Machine) Company

Baujahr:
ca. 1936

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Addiersegment

Kapazität:
9 (EW) x 9 (RW)

Maße (H x B x T):
14 x 15 x 23 cm

Gewicht:
3,2 kg

Produktionszeit:
1935 - 1956

Seriennummer:
A8090


Literatur:
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 397
  • Office Appliances, [1950], p. 174
  • Schranz, Adolf G.: Addiermaschinen - einst und jetzt. Aachen 1953, p. 72
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