Schubert E

Vierspezies-Sprossenradmaschine mit Zehnertastatur und Rückübertragung

1966

Letztes Modell der Firma Schubert, die von 1938 bis 1974 Rechenmaschinen mit Sprossenradmechanismus in den Handel brachte. Entwickelt wurde sie vom Konstrukteur Kilian und unter dem Firmenchef Lothar Schubert (Sohn des Gründers Emil Schubert) von 1963 bis 1966 in etwa 560 Exemplaren hergestellt. Die letzten 20 Exemplare wurden nicht mehr fertig montiert, da Einzelteile fehlten. Im Jahr 2001 wurden die letzten verbliebenen Restexemplare der Modelle DRV und E von M. Reese bei seinen Recherchen gefunden und Interessenten zu Kauf angeboten.Das Exemplar stammt aus der Produktion von 1966. Die Sprossenräder sind gegenüber dem konventionellen Modell DRV kleiner, die Zehnerübertragung erfolgt durch eine getrennte mitlaufende Welle ("Zehnerübertragungswelle") wie bei dem entsprechenden Facit-Modell. Die Werteinstellung mit Hilfe einer Zehnertastatur wurde wohl in dieser technischen Ausprägung zuerst von Karl Rudin (Konstrukteur bei Facit) in den 1930er Jahren erfunden. Die Gestaltung und Platzierung der drei Löschtasten entspricht der im Brunsviga-Modell 16 T (1958). Das Gehäuse ist staubdicht verschlossen. Die Kapazität beträgt 10-8-16. Diese Maschine mit der Nummer 300179 besitzt eine Rückübertragungseinrichtung.
Inventarnummer:
FDM6675

Jahr der Erfindung:
1963

Hersteller:
Schubert & Co. KG

Baujahr:
1966

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Demonstrationsmodell, Sprossenrad

Kapazität:
10 (EW) x 8 (UZW) x 16 (RW)

Maße (H x B x T):
16 x 34 x 25 cm

Gewicht:
7,7 kg

Produktionszeit:
1963 - 1966

Seriennummer:
300179


Weitere Exemplare in der Sammlung (1):
Dieses Objekt befindet sich aktuell im Depot.