Schubert DRV

Vierspezies-Sprossenradmaschine

1973

Emil Schubert (1883-1952) war Gründer und Konstrukteur zweier Rechenmaschinen-Fabriken, der Firma Thales (Gründungsjahr 1911) und der Firma Schubert (1937), beide in Rastatt. Die von ihm gebauten Modelle arbeiteten alle mit dem Sprossenradsystem. Die Firmen- und Modellgeschichte hat Reese ausführlich dargestellt. Modell DRV wurde von 1952 bis zum Ende der Firma 1973 gebaut, das vorliegende Exemplar stammt aus dem nicht verkauften Restbestand der Firma. Die Maschine mit der Kapazität 10-8-13 hat Rückübertragungseinrichtung, erkennbar am Buchstaben R, und Einhandbedienung, d.h. der Schlittenvorschub konnte von der Kurbel aus bedient werden, erkennbar am Buchstaben V. Schubert setzte bei der Konstruktion seine ganzen Erfahrungen aus dem Rechenmaschinenbau in der Fa. Thales ein und es gelang ihm, eine extrem leichtgängige Maschine zu entwickeln. 1965 kostete das Spitzenmodell DRV DM 598.
Inventarnummer:
FDM6673

Jahr der Erfindung:
1955

Hersteller:
Schubert & Co. KG

Baujahr:
1973

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
10 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Maße (H x B x T):
13 x 34 x 15 cm

Gewicht:
5,5 kg

Produktionszeit:
1952 - 1974

Seriennummer:
172155


Patente:
  • DE 691140 [1938]
  • DE 738594 [1938]

Weitere Exemplare in der Sammlung (26):
Dieses Objekt befindet sich aktuell in der Ausstellung im Erdgeschoss.