Summira 9

Koaxiale Zahnscheiben-Addiermaschine

1955

Das zu den Kleinaddiermaschinen gehörende Fabrikat wurde ab etwa 1953 in Bonn-Beuel von Paul G. Müller hergestellt. Neben dieser neunstelligen gibt es auch eine siebenstellige Version, die ab 1956 auch mit einem Druckwerk lieferbar war (Modell 7 S). Die Einstellung erfolgt mit dem Zeigefinger durch Drehen der auf einer gemeinsamen Achse sitzenden Zahnscheiben. Durch Umschaltung mit dem Hebel rechts wird die Drehrichtung des Summierwerks umgekehrt, sodass auch bis Null subtrahiert werden kann; negative Zahlen werden als arithmetisches Komplement angezeigt. Mit der vorne liegenden Taste wird die Einstellung wieder gelöscht und damit die Maschine für eine neue Eingabe vorbereitet. Die Löschung des Resultatwerks erfolgt durch die Kurbel an der rechten Maschinenseite. Die Maschine wurde von ca. 1955 bis ca. 1968 gebaut; sie kostete DM 128 (1956).
Inventarnummer:
FDM6623

Jahr der Erfindung:
1955

Hersteller:
Summira GmbH, Paul G. Müller

Baujahr:
1955

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Zahnsegment

Kapazität:
9 (EW) x 9 (RW)

Maße (H x B x T):
14 x 16 x 20 cm

Gewicht:
2,5 kg

Produktionszeit:
1955 - 1968

Seriennummer:
22794


Literatur:
  • Büromaschinen-Lexikon, jährlich ab 1961, Göller-Verlag, Baden-Baden, [1961/62], p. 574
  • Büromarkt. 1. Auflage 1946. Verlag Peter Basten, Aachen, [1956/57], p. 62
  • Das Rationelle Büro : Anwendermagazin d. Bürokommunikation, Aachen/München: 1.1950 - 24.1973,3; 36.1985 - 38.1987,3/4, [1957], p.12/13
  • Haertel, Peter: Von Fossa-Mancini bis Triumphator KA. In: www.rechnerlexikon.de, p. 7-9
  • Priebe, Otto: Rechenmaschinen im Büro, Teil 1: Vierspeziesmaschinen; Teil 2: Zweispeziesmaschinen. Baden-Baden 1955, Teil 2, p. 35
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