Calculator (Koepfer)

1911

Die sehr seltene Maschine wurde ab 1911 von Josef Koepfer und Söhne in der Uhrenstadt Furtwangen hergestellt. Die Produktion wurde allerdings bereits 1912 wieder eingestellt und die Fabrikationseinrichtungen zum Kauf angeboten (Martin [1925]). Sie hat die üblichen Einrichtungen und Kapazitäten einer Sprossenradmaschine mit einem Umdrehungszählwerk ohne Zehnerübertrag. Auffallend ist die vorne liegende Kurbel zur Schlittenbewegung, die in ganz ähnlicher Weise in der ab 1901 gebauten "Berolina" zu finden ist, ebenso verblüffend wie die Übereinstimmung in der Löschung von Resultatwerk (Kurbel) und Umdrehungszählwerk (Flügelschraube). Ein direkter Zusammenhang zwischen beiden Fabrikaten ist bisher nicht nachzuweisen; eine technische Analyse von Berolina und Calculator könnte Klarheit schaffen. Zwei Exemplare des "Calculator" befinden sich im BLM, eines im Rechnermuseum der FH Furtwangen.
Inventarnummer:
FDM7650

Jahr der Erfindung:
1911

Hersteller:
Josef Koepfer und Söhne

Baujahr:
1911

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
9 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Maße (H x B x T):
14 x 42 x 24 cm

Gewicht:
9,5 kg

Produktionszeit:
1911 - 1912

Seriennummer:
123


Literatur:
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 272-274
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