Friden F 8

Vierspezies-Staffelwalzenmaschine mit Wahltastatur

1939

Um die Multiplikation zu automatisieren, war der Einbau einer Wahltastatur eine Möglichkeit. Nur in den Modellen F wurde das von Friden als Lösung für die automatische Multiplikation vorgesehen. Nach Eingabe des Multiplikanden in die Volltastatur werden die Multiplikatorziffern auf der rechts außen befindlichen Tastatur eingegeben. Die Maschine macht die entsprechende Anzahl Umdrehungen, wobei der Multiplikand entsprechend oft im Resultatwerk addiert wird. Anschließend wird der Schlitten um eine Stelle nach rechts verlegt und die nächste Ziffer des Multiplikators kann eingegeben werden. Die Division wird vollautomatisch abgerechnet.
Inventarnummer:
FDM10230

Hersteller:
Friden Calculating Machine Company

Baujahr:
1939

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
geteilte Staffelwalze, Staffelwalze

Kapazität:
8 (EW) x 9 (UZW) x 17 (RW)

Maße (H x B x T):
22 x 42 x 35 cm

Gewicht:
13,5 kg

Produktionszeit:
1936 - 1940

Seriennummer:
08-72284


Literatur:
  • Historische Bürowelt, 82, p. 18-20
  • Murray, Francis J.: Mathematical Machines, Vol. I: Digital Computers. New York 1961, p. 46-49
  • Reese, Martin: Neue Blicke auf alte Maschinen. Zur Geschichte mechanischer Rechenmaschinen. Hamburg 2002, p. 39-46
  • Schmid, Harald: Archimedes – Diehl. Vom Arithmometer zum druckenden Rechensystem. Offenhausen 2014, p. 171-177
  • VandeVelde, Cris: www.crisvandevel.de, /frid.htm

Patente:
  • US 2229889 [1934]
  • US 2229890 [1936]
  • US 2279455 [1937]
  • US 2327704 [1936]
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