Hamann Manus D

1937

Eine deutliche Verbesserung der Bedienung gelang mit der Einführung der Löschhebel für das Umdrehungszählwerk und das Resultatwerk und mit dem Einbau der Schlittentransporttasten bei der Kurbel. Die Zahnstange unter dem Schlitten im Sockel rechts erlaubt die Löschung der Schlittenwerke in jeder Position. Es wurden etwa 3800 Exemplare gebaut. Beim Nachfolgemodell Manus E ist die Zahnstange im Sockel entfallen.
Inventarnummer:
FDM10154

Hersteller:
DeTeWe, Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG

Baujahr:
1937

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
richtläufig, Schaltklinke

Kapazität:
9 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Maße (H x B x T):
16 x 27 x 15 cm

Gewicht:
6,2 kg

Produktionszeit:
1937 - 1944

Seriennummer:
8940


Literatur:
  • Anthes, Erhard: „Grundpatent von Christel Hamann - Die Rechenmaschine Berolina.'' in: Historische Bürowelt 84, 2011, p. 26-27
  • Anthes, Erhard; Hamann, Chris; Blümich, Wolf G.; Reese, Martin; Schneemann, Herbert: Die Hamann-Manus Reihe von 1925 bis 1959, in: HBw-Aktuell 2011/10, p. 14
  • Lind, Wilhelm: Büromaschinen. Teil 1. Füssen 1954 (2. Auflage), p. 30-42
  • Werkmeister, Paul W.: „Hamann-Rechenmaschine“, in: Zeitschrift für Instrumentenkunde 61, 1941, p. 31-32
  • Willers, Friedrich Adolf: Mathematische Maschinen und Instrumente. Berlin 1951, p. 49-53

Patente:
  • DE 367726 [1920] (Deutsche Telephonwerke: Rechenmaschine)
  • DE 384150 [1923] (Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie: Rechenmaschine)
  • DE 432435 [1924] (Firma Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie: Rechenmaschine mit selbsttätiger Division)
  • DE 443479 [1926]
  • US 1788192 [1925]
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