Cosmos
1925
Nur ca. zwei Jahre wurde die Cosmos bzw. deren Vorgänger Gauß gebaut. Der Hersteller Hengstmann & Co, Braunschweig, schloss 1925 die Produktion wegen mangelndem Absatz und verkaufte die Restbestände an die Kaufleute Buchheister & Oppelt, Braunschweig, die einzelne Maschinen dann unter dem Namen Cosmos vertrieben. Die Gauß / Cosmos ist wegen ihrer Seltenheit und wegen der originellen Schlittentransporttasten ein interessantes Objekt. Sie war wohl auch als Konkurrenz zur Weltfirma Grimme, Natalis & Co ("Brunsviga") gedacht, konnte aber - auch wegen des fehlenden Vertriebsnetzes - diesen Anspruch nicht erfüllen. Während die großen Hersteller von Rechenmaschinen an der Weiterentwicklung ihrer Produkte arbeiteten, blieb die Gauß / Cosmos doch eher auf dem technischen Stand von ca. 1910 stehen.
- Inventarnummer:
- FDM9886
- Baujahr:
- 1925
- Hauptgattung:
- Vierspeziesmaschine
- Untergattungen:
- Sprossenrad
- Maße (H x B x T):
- 12 x 31 x 14 cm
- Gewicht:
- 6,4 kg
- Produktionszeit:
- 1923 - 1925
- Literatur:
- Ernst, Olaf; Reese, Martin: „Monos, Gauß und Omiag", in: Historische Bürowelt 2017/109, p. 13-19
- Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 372






