Hamann Elma

1939

Elma ("elektromotorischer Antrieb" oder "elektrische Manus") ist ein Halbautomat, der die Division automatisch, die Multiplikation aber mittels Plus-Taste (und nach Gehör) abarbeitet. Die Schlittentransporttasten wirken ohne den Motor. Die Löschung erfolgt mit Hebeln links und rechts am Schlitten; diese "Schnelllöschung" war zum ersten Mal im Modell Elma eingebaut worden und wurde dann auch in den Handmodellen Manus D und E verwendet. Die Maschine ist die einfache motorisierte Version des Models Manus D. Der Motor ist hinten am Gehäuse angebracht, obwohl bei den früheren Modellen X, Y, Z der Motor bereits im Gehäuse integriert ist. Von 1934 an wurde für kurze Zeit das Modell Delta angeboten, das mit einer Volltastatur versehen war, bei sonst gleicher technischen Ausstattung wie Modell Elma. Modell Elma wurde von 1934 bis 1945 in ca. 7000 Exemplaren gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam als Nachfolger der Halbautomat Modell E (ab 1953) in den Handel.
Inventarnummer:
FDM7302

Jahr der Erfindung:
1934

Hersteller:
DeTeWe, Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG

Baujahr:
1939

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Schaltklinke

Kapazität:
9 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Maße (H x B x T):
17 x 27 x 24 cm

Gewicht:
7,6 kg

Produktionszeit:
1934 - 1945

Seriennummer:
7031 EL


Literatur:
  • Lange, Werner: „Ein kurzer Blick in die Hamann-Rechenmaschinen", in: Der Büromaschinen-Mechaniker 1960, 19, p. 245-246, p. 83, 245

Patente:
  • DE 367726 [1920] (Deutsche Telephonwerke: Rechenmaschine)
  • DE 418445 [1925] (Firma Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie: Rechenmaschine mit Motorantrieb)
  • DE 432435 [1924] (Firma Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie: Rechenmaschine mit selbsttätiger Division)
  • US 1912133 [1926]
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