Archimedes D

Staffelwalzenmaschine

1919

Die kleine Bauart der Staffelwalzenmaschine von Reinhold Pöthig wurde bereits vor dem ersten Weltkrieg produktionsreif, konnte aber in nennenswerten Stückzahlen erst ab 1919 hergestellt werden. Zum Modell C wurde eine Tasteneingabe entwickelt, die eine schnellere und zuverlässigere Eingabe der Zahlen ermöglichte. Das Schaltwerk selbst blieb natürlich das gleiche wie bei Modell C (Schiebereinstellung). Bereits ab Modell B wurde das Umdrehungszählwerk mit Zehnerübertragung ausgerüstet, so dass beide Zählwerke einen durchgängigen Zehnerübertrag aufweisen. Der Schlitten muss zur Verlegung allerdings noch angehoben werden. Erst die späteren Modelle verfügen über einen Gleitschlitten, der als Voraussetzung für eine Automatisierung des Rechnens anzusehen ist.
Inventarnummer:
FDM7052

Jahr der Erfindung:
1938

Hersteller:
Glashütter Rechenmaschinen-Fabrik Archimedes, Reinhold Pöthig

Baujahr:
1919

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Staffelwalze

Kapazität:
9 (EW) x 9 (UZW) x 16 (RW)

Maße (H x B x T):
17 x 40 x 29 cm

Gewicht:
11,0 kg

Seriennummer:
4897 II


Literatur:
  • Brauner, Ludwig: Illustriertes Büromaschinen-Dauer-Lexikon. Berlin 1926
  • Brauner, Ludwig/Vogt, Victor: Illustriertes Orga-Handbuch erprobter Büro-Maschinen. Berlin 1921, p. 216
  • Reese, Martin: Neue Blicke auf alte Maschinen. Zur Geschichte mechanischer Rechenmaschinen. Hamburg 2002, p. 19-29
  • Schmid, Harald: Archimedes – Diehl. Vom Arithmometer zum druckenden Rechensystem. Offenhausen 2014
  • Schreibmaschinenzeitung, ab 1898, später BZB, 254 [1919], p. 144

Patente:
  • DE 370479 [1923/1920]
  • DE 373801 [1923/1922]

Weitere Exemplare in der Sammlung (2):
Dieses Objekt befindet sich aktuell im Depot.