Barrett B

Druckende Addiersegmentmaschine mit Zehnertastatur

ab 1936

Die Addiermaschine ist nach dem Konstrukteur Glenn J. Barrett benannt, der ab ca. 1915 Addiermaschinen mit Volltastatur fabrizierte (Barrett Adding Machine Co., Grand Rapids, FDM 6693). Seit 1.1.1922 wurde sie von der Lanston Monotype Machine Co., Philadelphia, produziert. Das Modell mit Zehnertastatur wurde ab ca. 1935 zunächst ohne Druckwerk, dann auch mit Druckwerk hergestellt. Die Subtraktion muss über das arithmetische Komplement des Subtrahenden ausgeführt werden; dazu sind die Ziffernkomplemente auf den Tasten notiert. Die Maschine hat zusätzlich ein Anzeigewerk, das den aktuellen Stand des Resultatwerks angibt. Die Rechenfunktion wird mit dem Handhebel rechts in Gang gesetzt, wobei als Besonderheit dieser Hebel nach hinten, dann wieder nach vorne geführt werden muss. Die Tastenfunktionen sind: Subtraktion, Nicht-Addition, Wiederholung, Einstellwerk­löschung, Rückschalter, Nicht-Druck-Funktion.
Inventarnummer:
FDM9473

Erfinder:
Glenn J. Barrett

Jahr der Erfindung:
1935

Hersteller:
Lanston Monotype (Machine) Company

Baujahr:
ab 1936

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Addiersegment

Kapazität:
9 (EW) x 9 (RW)

Maße (H x B x T):
17 x 17 x 31 cm

Gewicht:
4,6 kg

Produktionszeit:
1935 - 1956

Seriennummer:
B 11609


Literatur:
  • Büromaschinen-Kompass, jährlich ab 1951, Erich Glass, Berlin, [1955], p. 43
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 257, 397
  • Schranz, Adolf G.: Addiermaschinen - einst und jetzt. Aachen 1953, p. 71-72
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