Brunsviga Nova 13 ZG

Vierspezies-Sprossenradmaschine

1935

Die charakteristische Form der Brunsviga-Maschinen der Jahre 1930 bis zum Ende der Produktion 1959 ist mit diesem Modell gefunden: Das Umdrehungszählwerk ist feststehend oberhalb des Einstellwerks positioniert, das Resultatwerk im Schlitten unterhalb. Die notwendige Verschiebung des Zählfingers für das Umdrehungszählwerk wird mit einem schwenkbaren Hebel erreicht, der Zählfinger und Schlitten koppelt. Eine ähnliche Konstruktion ist bereits in früheren Modellen, z.B. J oder MH und in der Nova-Serie, durchgeführt worden. Hier ist nun alles etwas kleiner ausgeführt, wobei der gewünschte Bedienungskomfort zu weiteren Einbauten führte. Das Modell 13 ZG hat Zehnerübertragung im Umdrehungszählwerk (Buchstabe Z) und neben der Einzellöschung der drei Werke EW, UW, RW eine Gesamtlöschung mit einem Hebel (Buchstabe G). Die von der Nova II (FDM 7616) bekannte Rückübertragung ist nicht eingebaut, insofern hat (gegenüber der Nova-Serie) ein Abbau eines wesentlichen Zusatzes zur Erleichterung des fließenden Rechnens stattgefunden. Das Modell 13 ZG wurde von 1930 bis 1939 in 3300 Exemplaren gebaut. Weitere Informationen bei FDM 7945.
Inventarnummer:
FDM7102

Jahr der Erfindung:
1928

Hersteller:
Brunsviga-Maschinenwerke Grimme, Natalis & Co. A.-G.

Baujahr:
1935

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
10 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Maße (H x B x T):
17 x 31 x 24 cm

Gewicht:
8,1 kg

Produktionszeit:
1930 - 1939

Seriennummer:
146584


Literatur:
  • Hennemann, A.: Die technische Entwicklung der Rechenmaschine. Aachen 1953 oder 1954, p. 38-55
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 398

Patente:
  • DE 513551 [1930]
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Querschnitt, © Eggert/Klietsch [1945]
Brunsviga Nova 13 ZG, 1935, FDM7102, © Arithmeum
Brunsviga Nova 13 ZG, 1935, FDM7102, © Arithmeum