Continental 201

Zweispezies-Addiersegmentmaschine

ca. 1930

Hersteller der Maschine waren die Wanderer-Werke in Chemnitz, die ab 1916 die Continental-Addiermaschinen bauten. John E. Greve war der Konstrukteur des ersten Volltastatur-Modells. Ab 1928 erschienen die kleineren "Pultaddiermaschinen", die nicht mehr auf einem eigenen Stahlrohrgestell, sondern auf dem Schreibtisch standen. Charakteristisch ist diese für damalige Verhältnisse modern gestaltete Pultform mit der Umkleidung der Farbbandrollen durch das Gehäuse. Modell 201 gehört zur Klasse 200, die noch ein motorbetriebenes Modell umfasst. Es ist eine Zweispeziesmaschine mit Subtraktion auch unter Null. Neben den üblichen Funktionstasten (Nichtaddition, Zwischensumme, Endsumme, Einstelllöschung, Wiederholung) hat das Gerät einen Feststellknopf für wiederholte Subtraktion. In den 1930er und 1940er Jahren gab es vielfältige Modelle, die sich teilweise nur in der Stellenzahl unterschieden. Die Klasse 200 wurde bis ca. 1950 gebaut.
Inventarnummer:
FDM7331

Jahr der Erfindung:
1928

Hersteller:
Wanderer-Werke, vorm. Winklhofer & Jaenicke Akt. Ges.

Baujahr:
ca. 1930

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Addiersegment

Kapazität:
10 (EW) x 11 (RW)

Maße (H x B x T):
29 x 28 x 39 cm

Gewicht:
11,3 kg

Produktionszeit:
1928 - 1950

Seriennummer:
24049


Literatur:
  • Lind, Wilhelm/Berger: Büromaschinen. Leipzig 1940, p. 73-76
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 402
  • Schranz, Adolf G.: Addiermaschinen - einst und jetzt. Aachen 1953, p. 89-91

Patente:
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Saldierwerk, © DE 461039
Continental 201, 1930, FDM7331, © Arithmeum