Brunsviga MH

Vierspezies-Sprossenradmaschine

1920

Das Miniaturmodell des Modells H (FDM 6467) wurde von 1920 bis 1926 in 5818 Exemplaren gebaut. Es enthält zwei Umdrehungszählwerke, davon eines - das oben liegende - mit Zehnerübertrag mit einer automatischen Umschaltung von roten auf weiße Ziffern (Schiebeblende). Jedes der vier Werke kann einzeln durch Flügelschrauben gelöscht werden. Das UZW mit Zehnerübertrag ist notwendig für die "abgekürzte Multiplikation" und für die Quotientensummation. Die einzelnen Quotienten werden dazu im UZW ohne Zehnerübertrag berechnet und gleichzeitig im oben liegenden summiert. Die Maschine kostete 1921 RM 675. Vgl. auch FDM 6810.
Inventarnummer:
FDM6692

Jahr der Erfindung:
1920

Hersteller:
Grimme, Natalis & Co. C.-G.a.A. (später K.-G.a.A.)

Baujahr:
1920

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Sprossenrad

Kapazität:
9 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW) / (UZW 2)

Maße (H x B x T):
12 x 25 x 16 cm

Gewicht:
6,9 kg

Produktionszeit:
1920 - 1926

Seriennummer:
42278


Literatur:
  • Brauner, Ludwig: Illustriertes Büromaschinen-Dauer-Lexikon. Berlin 1926, Blatt 25/30
  • Brauner, Ludwig/Vogt, Victor: Illustriertes Orga-Handbuch erprobter Büro-Maschinen. Berlin 1921, p. 225
  • Trinks, Franz: „Geschichtliche Daten aus der Entwicklung der Rechenmaschine von Pascal bis zur ´Nova-Brunsviga´“, in: Braunschweiger GNC-Monatsschrift 14, 1927, Heft 7/8, p. 249-288

Patente:

Weitere Exemplare in der Sammlung (5):
  • FDM4639 (ca. 1920, SNr.: innen)
  • FDM6810 (1922, SNr.: 51629)
  • FDM7292 (1924, SNr.: 61411)
  • FDM7625 (1923, SNr.: 55412)
  • FDM7677 (1922, SNr.: 51078)
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Vorderansicht: Umdrehungszählwerk mit Schiebeblende, © Quelle: DE 325901
Brunsviga MH, 1920, FDM6692, © Arithmeum