Lipsiaddi (Addi 7)

Koaxiale Zahnscheiben-Addiermaschine

ab 1927

Die für ihre Sprossenradmaschinen kleiner Bauart bekannte Firma Lipsia O. Holzapfel & Co., Leipzig, produzierte ab 1927 diese Kleinaddiermaschine, die mit einem Stift eingestellt werden muss und deren Summierwerk mit einem automatischen Zehnerübertrag ausgestattet ist. Die Subtraktion wird jedoch mittels der komplementären Arithmetik ausgeführt. Beim Eindrehen eines Summanden wird dieser zeitgleich in das oben liegende Summierwerk, das durch Drehen der Kurbel gelöscht werden kann, übernommen. Ab 1930 wurde die Maschine dann in erheblich verbesserter Form als Addi 7 hergestellt.
Inventarnummer:
FDM6352

Jahr der Erfindung:
1927

Hersteller:
Lipsia Rechenmaschinenfabrik O. Holzapfel & Cie

Baujahr:
ab 1927

Hauptgattung:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Untergattungen:
Stellsegment

Kapazität:
6 (EW) x 6 (RW)

Maße (H x B x T):
10 x 11 x 10 cm

Gewicht:
1,0 kg

Produktionszeit:
1927 - 1930

Seriennummer:
957


Literatur:
  • Export Review, [1927], Mai, p. 50
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 427
  • Reese, Martin: „Die Addiermaschine ´Argenta´ – ein Plagiat der ´Lipsia Addi 7´“, in: Historische Bürowelt/Schreibmaschinen- und Bürozeitung 56/8, 1999, p. 13-20
  • Reese, Martin: Neue Blicke auf alte Maschinen. Zur Geschichte mechanischer Rechenmaschinen. Hamburg 2002, p. 125-128
Dieses Objekt befindet sich aktuell in der Ausstellung im Erdgeschoss.