Marchant TR

Proportionalrädermaschine mit Rückübertragung

ca. 1965

Die Rückübertragung aus dem Resultatwerk in die Tastatur wurde etwa ab 1958 in den Vollautomaten 10 FA eingebaut. Nach einer Notiz von Werner Lange, von 1956 bis 1965 Technischer Leiter der Marchant-Montage in Hamburg, wurden erste Versuche für eine Rückübertragung von dem Büromaschinenmechaniker Otto Bode, Wuppertal, gemacht. 1957 kaufte Marchant diese Arbeit auf. Die weitere Entwicklung wurde in Oakland vorgenommen. Das Patent (US 3021060) wurde 1958 von den Marchant-Mitarbeitern Walter Edward Mathi und George Vladislav Nolde beantragt und 1962 zugeteilt. Neben der Rückübertragung, die Multiplikationen mit mehr als zwei Faktoren ohne Neueinstellung von Zwischenprodukten ermöglicht, hat das Modell auch eine Splitteinrichtung im Resultatwerk zwischen der 9. und 10. Stelle, sodass eine Datenspeicherung möglich wird. Die Maschine rechnet im Mittel mit 1300 Rechenschritten pro Minute. Sie ist - wie alle Proportionalrädermaschinen - damit schneller als jedes andere Fabrikat mechanischer Rechenmaschinen. Sie wurde ab 1963 gebaut.
Inventarnummer:
FDM4736

Jahr der Erfindung:
1963

Hersteller:
Marchant

Baujahr:
ca. 1965

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Proportionalräder

Kapazität:
10 (EW) x 11 (UZW) x 20 (RW)

Maße (H x B x T):
25 x 42 x 41 cm

Gewicht:
19,7 kg

Produktionszeit:
1963 - 1967

Seriennummer:
657852


Literatur:
  • Büromaschinen-Lexikon, jährlich ab 1961, Göller-Verlag, Baden-Baden, [1963/64], p. 284

Patente:
  • US 3021060 [1958]
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