Contex 55

Zahnsegmentmaschine mit Zehnertastatur

1968

Die Handmaschine Contex 10 wurde mit Elektroantrieb versehen (Modell 20), eine automatische Multiplikation und eine halbautomatische Division (Stopdivision) eingebaut (Contex 30). Schließlich erreichte man mit dem Modell 55 die höchste Ausbaustufe der Vierspeziesmaschine: Automatische Multiplikation und Division, Einstellung eines konstanten Faktors, akkumulative Speicherung und eine automatische Dividenden- und Divisortabulation. Um dies zu erreichen, wurde ein zweites Zählwerk eingebaut, das dem bereits vorhandenen Resultatwerk aufgesetzt wurde. Allerdings gibt es kein Druckwerk. Modell 55 wurde von 1967 bis ca. 1972 hergestellt und 1970 für DM 1090 verkauft. Die Grundkonstruktion aller Modelle wurde den Brüdern Carlsen patentiert, die auch die Herstellung in Kopenhagen in einer eigenen Fabrik übernommen hatten. Die Fa. Zeuthen & Aargaard war verantwortlich für den Weltvertrieb der Contex-Modelle.
Inventarnummer:
FDM7269

Jahr der Erfindung:
1967

Hersteller:
Contex, Gebr. Carlsen

Baujahr:
1968

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
Zahnsegment

Kapazität:
10 (EW) x 10 (UZW) x 11 (RW)

Maße (H x B x T):
13 x 21 x 30 cm

Gewicht:
4,2 kg

Produktionszeit:
1967 - 1972

Seriennummer:
493030619


Literatur:
  • Büromaschinen-Lexikon, jährlich ab 1961, Göller-Verlag, Baden-Baden, [1967/68], p. 290
  • Contex: Service Handbuch, 1965
  • Reese, Hans Martin: „Contex-Rechenmaschinen", in: HBw 83, 2010, p. 3-9

Patente:
  • DE 1179741 [1958]
  • DK 90132 [1957]
  • DK 93050 [1960]
  • US 2988274 [1958]

Weitere Exemplare in der Sammlung (3):
  • FDM4679 (1969, SNr.: 493090336)
  • FDM4742 (1968, SNr.: 493052163)
  • FDM6618 (1968, SNr.: 493055343)
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Querschnitt, © Contex: Service Manual
Contex 55, 1968, FDM7269, © Arithmeum