Brunsviga Nova 10

Vierspezies-Rechenmaschine mit geteilten Staffelwalzen

1952

Von 1932 bis 1943 wurde das Modell 10 gebaut, das Richard Haase konstruiert hatte. Das Schaltwerk besteht - für Brunsviga erstaunlich - aus geteilten Staffelwalzen, wie sie für die Maschinen von Monroe typisch waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das erfolgreiche Modell nach einigen konstruktiven Änderungen, die Kurt Jordan und Hans Neumann-Lezius zugeschrieben werden, erneut hergestellt. Die Modellbezeichnung war zunächst B 10, dann Nova 10. Beide Modelle wurden von ca. 1947 bis 1953 gebaut. Die beiden Schaltscheiben mit vier bzw. fünf Zähnen waren nun auf einer gemeinsamen Achse angeordnet. Die Zehnerübertragung wurde vereinfacht. Die Vorteile des wendeläufigen Arbeitens sind auch bei diesem Modell vorhanden. Die weitere Entwicklung dieses Maschinentyps führte Brunsviga zu den motorbetriebenen Modellen 11 E (FDM 7084) und 11 S (FDM 9001).
Inventarnummer:
FDM4323

Jahr der Erfindung:
1947

Hersteller:
Brunsviga Maschinenwerke AG

Baujahr:
1952

Hauptgattung:
Vierspeziesmaschine

Untergattungen:
geteilte Staffelwalze, Staffelwalze

Kapazität:
6 (EW) x 5 (UZW) x 10 (RW)

Maße (H x B x T):
10 x 26 x 23 cm

Gewicht:
4,0 kg

Produktionszeit:
1947 - 1953

Seriennummer:
259601


Literatur:
  • Lind, Wilhelm: Büromaschinen. Teil 1. Füssen 1954 (2. Auflage), p. 62ff.
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 398
  • Reese, Martin/Schneemann, Herbert: Die Brunsviga 10, in: www.ifhb.de (Mai/Juli 2008)
  • Werkmeister, Paul W.: „Eine neue Brunsviga-Rechenmaschine“, in: Zeitschrift für Instrumentenkunde 1934, p. 66-67

Patente:
  • DE 554277 [1931/1932]
  • DE 565704 [1931/1932]
  • DE 576881 [1930/1933]
  • DE 578683
  • US 2042986 [1932/1936]
  • US 2648498
Dieses Objekt befindet sich aktuell nicht in der Ausstellung.

 

Schaltwerk, © US 2648498
Brunsviga Nova 10, 1952, FDM4323, © Arithmeum
Brunsviga Nova 10, 1952, FDM4323, © Arithmeum