Bunzel 3

Vierspezies-Staffelwalzenmaschine

1906

Das Exemplar ist bezeichnet mit BUNZEL CALCULATING MACHINE FACTORY VIENNA in drei Zeilen. Es ist mit Zughebellöschung (DE 160995) rechts am Schlitten ausgestattet, aber ohne Kombinationseinrichtung. Die für die Zuglöschung notwendige Gegenhalterung fehlt hier, sie ist aber auf dem Bild der im Deckel eingeklebten Anleitung erkennbar. Die zwei Kommaschienen sind mit den für Bunzel charakteristischen Kommaschiebern ausgestattet. Da die Kurbel nicht umlegbar ist, muss der Kastendeckel eine größere Höhe haben als etwa die Burkhardtmaschinen. Eine Aufstellvorrichtung zum Schrägstellen der Maschine ist hier ebenfalls vorhanden. Sie hat noch nicht den Markenzusatz "Delton" wie spätere Maschinen.
Inventory number:
FDM7174

Manufacturer:
Bunzel H. Rechenmaschinen-Fabrik

Year of manufacture:
1906

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Staffelwalze

Capacity:
6 (EW) x 7 (UZW) x 12 (RW)

Dimensions (H x B x T):
16 x 49 x 21 cm

Weight:
8,8 kg

Production period:
1906 - 1908

Serial number:
3775


Literature:
  • Halkowich, Alfons: „Neuere Rechenmaschinen“, in: Werkstatts-Technik 5, 1911, p. 401-409, p. 475-482, p. 517-524, p. 633-639, p. 477f.
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 210
  • Reese, Martin/Anthes, Erhard: "Bunzel und Burkhardt - Eine verschwiegene Zusammenarbeit über 25 lange Jahre," in: Schmidt, W.H. u. Girbardt, W. (Hrsg.): 4. Greifswalder Symposium zur Entwicklung der Rechentechnik und 15. Internationales Treffen für Rechenschieber- und Rechenmaschinensammler IM2009, Greifswald, p. 27-42
  • Reese, Martin/Anthes, Erhard: "Hugo Bunzel, Wien. Geschichte eines Pioniers", in Historische Bürowelt, Nr. 87, 2012, p. 19-27

Patents:
  • AT 18132 [1903]
  • DE 160995 [1903]
  • DE 160996 [1903]
  • DE 162017 [1903]

Further exemplars in the collection (4):
This object is currently in storage.