Olympia RAS 3/12

Dreispezies-Addiersegmentmaschine mit Multiplikation und Rückübertragung

1965

Basis dieses Dreispeziesautomaten (interne Modellbezeichnung: 1132-070) ist das Modell 1192-060, die Saldiermaschine von Eugen Kuhn. Sie hat zusätzlich ein Multiplikatorwerk, das mit der Hebelmechanik auf der Grundplatte montiert ist. Der wichtigste Teil ist der Wertschieberkasten, der den Multiplikator aus dem Stiftwagen über Zahnstangen aufnimmt; die Schieber werden beim Multiplizieren stellenweise auf Null zurückgesetzt, siehe Haertel [2014]. Als Besonderheit hat RAS 3/12 eine automatische Rückübertragung, sodass mehrfache Multiplikation und auf einfache Art Quadrierung möglich sind. Dieses Modell wurde mit zusätzlicher Division ausgerüstet und als RAS 4/12 von 1969 bis 1971 gebaut. Zur gleichen Zeit wurde von Olympia eine weitere druckende Dreispeziesmaschine angeboten, die Neukonstruktion RAS 3/15, die aber mit ca. DM 2500 doppelt so viel kostete wie die RAS 3/12 mit ca. DM 1250 (Olympia-Preisliste 1968). Ab 1966 wurde die RAS 3/12 mit einem Kunststoffgehäuse ausgestattet.
Inventory number:
FDM7999

Year of invention:
1965

Manufacturer:
Olympia Werke AG

Year of manufacture:
1965

Main category:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Subcategories:
Addiersegment

Capacity:
11 (EW) x 12 (RW)

Dimensions (H x B x T):
18 x 24 x 35 cm

Weight:
9,5 kg

Production period:
1965 - 1972

Serial number:
1132-070 007212


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