Olympia 182-060

Druckende Addiersegmentmaschine

1956

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg begann man bei Olympia in Erfurt mit den ersten Überlegungen zum Bau einer Addiermaschine, aber erst nach dem Kriegsende konnte mit der Realisierung begonnen werden. In Oberndorf / Neckar war die Entwicklungsgruppe (Karl Westinger, Ernst Altenburger, Otto Hirt) angesiedelt, die den Auftrag hatte, eine Saldiermaschine für die Serienproduktion zu konstruieren. 1949 waren das erste Versuchsmodell fertig, 1951 gingen die Exemplare der Versuchsserie in den Einsatz bei Banken, Sparkassen und zur Post. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde sie zum ersten Mal auf der Hannover Messe 1951, die Serienproduktion begann dann 1952 mit den Modellen 122-060 (nur Motorantrieb), 122-090 (Hand- und Motorantrieb). Aus diesem Grundmodell wurde dann im Laufe der nächsten Jahre weitere Varianten abgeleitet, die sich vorwiegend in der Stellenzahl, in der Ergebnisverarbeitung (Druckwerk) oder durch zusätzliche Funktionen (Multiplikation, Division) unterschieden. Modell 182-060 ist eine motorbetriebene Version des Modells 122, das nur in der Stellenzahl von Eingabe- und Resultatwerk von Modell 122-060 unterscheidet.
Inventory number:
FDM6698

Year of invention:
1954

Manufacturer:
Olympia Werke AG

Year of manufacture:
1956

Main category:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Subcategories:
Addiersegment

Capacity:
8 (EW) x 9 (RW)

Dimensions (H x B x T):
21 x 24 x 31 cm

Weight:
9,1 kg

Production period:
1952 - 1957

Serial number:
109326


Patents:
  • DE 825316 [1949]
  • DE 839270 [1950]
  • DE 914560 [1950]
  • DE 966529 [1949]
  • DE 976184 [1949]
  • US 2665844 [1950]
  • US 2705106 [1950]
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