Peerless (Duplex)

Vierspezies-Staffelwalzenmaschine mit zweitem Resultatwerk

1910

Tobias Bäuerle war zu Beginn der Rechenmaschinenproduktion der entscheidende Ideengeber für Entwicklungen der Thomas-Maschine im Hause Bäuerle. Er meldete 1909 und dann noch einmal 1913 Patente für ein Summierwerk von Produkten an. Bei technischen und statistischen Problemen waren Produktsummen zu bilden, und mit einem zweiten Resultatwerk konnte in einem Arbeitsgang sowohl das Produkt als auch die Summe mehrerer Produkte gebildet werden, eine nicht unerhebliche Vereinfachung der komplexen Berechnungen. Bäuerle kam mit Maschinen mit zweitem Resultatwerk um 1908 auf den Markt, und bis in die 1960er Jahre waren diese ein wichtiges Modellsegment im Vertriebsprogramm. Bäuerle hatte auch bereits frühzeitig erkannt, dass eine Trennung beider Resultatwerke (wie etwa in der Unitas von Spitz) keinen rechnerischen Vorteil brachte, und so waren beide Werke fest im Schlitten eingebaut. Die Modelle ab ca. 1908 hatten die ebenfalls von Tobias Bäuerle erfundene Löschung des Einstellwerks. Die beiden Resultatwerke konnten unabhängig voneinander auf additives oder subtraktives Rechnen eingestellt werden. Die Löschung erfolgte durch die Hebel rechts im Schlitten.
Inventory number:
FDM8845

Year of invention:
1908

Manufacturer:
Mathias Bäuerle

Year of manufacture:
1910

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Staffelwalze

Capacity:
8 (EW) x 7 (UZW) x 12 (RW) / 12 (RW 2)

Dimensions (H x B x T):
16 x 43 x 27 cm

Weight:
12,9 kg

Production period:
1908 - 1918

Serial number:
3483


Patents:
This object is currently on display in the 1st basement.