Hamann Manus A

Vierspezies-Schaltklinkenmaschine

1926

Die Produktion der Handmaschine "Manus" (lat. für Hand) begann 1925 mit dem Modell A. Christel Hamann war damals Chefkonstrukteur bei der Rechenmaschinenabteilung der Berliner Firma DeTeWe (Deutsche Telefon- und Kabelwerke). Das Schaltprinzip hatte er noch als Mitarbeiter von Mercedes entwickelt und war damit Anfang der 1920er Jahre zu DeTeWe gegangen. Vorteilhaft gegenüber den meisten Sprossenradmaschinen ist die Einstellung mit langen, feststehenden Hebeln. Die Maschine arbeitet - wie alle Hamann-Modelle - richtläufig, d.h. die Kurbel wird immer nur in derselben Richtung gedreht; daher ist eine Umschaltung zwischen additiven und subtraktiven Rechenarten nötig. Für viele Anwendungen ein großer Vorteil ist die automatische Division, die alle Hamann-Maschinen anbieten. Modell A hat noch keine Zehnerübertragung im Umdrehungszählwerk. Es gibt nur eine Schlittentransporttaste. Das Modell A wurde von 1925 bis 1926 in ca. 1000 Exemplaren gebaut, dann kurzzeitig von Modell B (1927, mit Zehnerübertragung im UW, ca. 500 Exemplare) abgelöst, bevor dann für mehrere Jahre Modell C (ca. 9000 Exemplare bis 1940) hergestellt wurde.
Inventory number:
FDM4333

Inventor:
Hamann, Christel

Manufacturer:
DeTeWe, Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG

Year of manufacture:
1926

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Schaltklinke

Capacity:
9 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Dimensions (H x B x T):
14 x 33 x 16 cm

Weight:
5,9 kg

Production period:
1925 - 1926

Serial number:
773


Patents:
  • DE 367726 [1920] (Deutsche Telephonwerke: Rechenmaschine)
  • DE 384150 [1923] (Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie: Rechenmaschine)
  • DE 432435 [1924] (Firma Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie: Rechenmaschine mit selbsttätiger Division)
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