Austria Liliput (Peerless Baby)

Staffelwalzenmaschine

1925

Ab ca. 1923 lieferte Bäuerle Rohwerke und ganze Maschinen nach Wien zur Fa. Austria. Die Verkleinerung der Staffelwalzen erlaubte eine bemerkenswerte Reduktion des Maschinengewichtes, zumal die Staffelwalzen materialsparend nur noch als Zylinderschale, beschränkt auf die gestaffelten Zähne, ausgebildet waren. Die Zehnerübertragung war im Wesentlichen nach einem Patent von Tobias Bäuerle ausgeführt. Die kleinste Maschine nannte man bei Bäuerle "Peerless Baby" (FDM 8975, FDM 6739), in Wien nannte man sie "Liliput" und fügte - in diesem Exemplar - den Firmennamen Austria bei (siehe aber FDM 7010). Die Peerless Baby bzw. Austria Liliput gab es nur in der Kapazität 9 x 8 x 12, damit konnte man noch die Mehrzahl der vorkommenden Zahlengrößen bei Multiplikation und Division verarbeiten. Der Verkaufspreis betrug 1927 RM 400 und war damit um 300 RM billiger als die kleinste Version einer normalen Peerless. Die Maschinen wurden bei Bäuerle von 1921 bis 1929 gebaut; in Wien wurden sie mit dem eigenen Label versehen und im Gebiet der vormaligen österreich-ungarischen Monarchie verkauft.
Inventory number:
FDM7713

Year of invention:
1923

Manufacturer:
Rechenmaschinenwerk Austria Herzstark & Co.

Year of manufacture:
1925

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Staffelwalze

Capacity:
9 (EW) x 8 (UZW) x 12 (RW)

Dimensions (H x B x T):
10 x 31 x 15 cm

Weight:
5,3 kg

Production period:
1923 - 1930

Serial number:
5554


Patents:
  • DE 199096 [1907] (Bäuerle: Vorrichtung an Rechenmaschinen zur Zurückführung der Einstellschieber)
  • DE 282072 [1912]
  • DE 287571 [1912]
  • GB 19070016666 [1907]
  • US 892704 [1908]
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