Continental 201 E

Zweispezies-Addiersegmentmaschine

1935

Ende der 1920er Jahre wurde die erste so genannte "Pultmaschine" der Wanderer-Werke in den Handel gebracht; die Bezeichnung sollte deutlich machen, dass die Geräte nicht mehr auf einem eigenen Gestell, sondern auf dem Schreibtisch platziert werden konnten. Diese Modelle sind wesentlich kleiner als der Erstentwurf von John E. Greve und nur etwa halb so schwer, selbst mit Elektromotor. Das Modell 201 E gehört zur Klasse 200, die sich von Klasse 100 vor allem durch eine direkte Subtraktion, auch unter Null, unterscheidet, die durch eine Taste ausgelöst wird. Dazu ist ein entsprechendes Summierwerk nötig, das eine Drehungsumkehr möglich macht und eine Ausgabe in der üblichen arithmetischen Bezeichnungsweise für positive und negative Zahlen. Die Tastenfunktionen sind: Nichtaddition, Zwischensumme, Endsumme, Korrektur (ohne Motorauslösung), Wiederholung (ohne Motorauslösung), Plus, Minus. Das Modell wurde bis etwa 1950 gebaut.
Inventory number:
FDM7567

Year of invention:
1935

Manufacturer:
Wanderer-Werke, vorm. Winklhofer & Jaenicke Akt. Ges.

Year of manufacture:
1935

Main category:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Subcategories:
Addiersegment

Capacity:
10 (EW) x 11 (RW)

Dimensions (H x B x T):
25 x 23 x 42 cm

Weight:
14,5 kg

Production period:
1931 - 1950

Serial number:
P61284


Literature:
  • Haertel, Peter: „Vom Wettbewerb herausgefordert: Continental Pult-Addier-und -Saldiermaschinen der Wanderer-Werke AG und ihre Weiterentwicklung zur Duplex-, Buchungs- und Schaltermaschine", in: Historische Bürowelt 76, 2007, p. 17-20
  • Lenz, K.: Die Rechen- und Buchungsmaschinen. Leipzig, Berlin 1932 (3. Auflage), p. 30-33
  • Martin, Ernst (Pseud.): Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte. Pappenheim 1925, Nachtrag 1936 (Nachdruck: Leopoldshöhe 1985), p. 402-406

Patents:

Further exemplars in the collection (4):
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