Brunsviga M II

Vierspezies-Sprossenradmaschine

1927

Bereits 1908 hatte die Braunschweiger Firma Brunsviga ein erstes Modell in Miniaturausführung auf den Markt gebracht, Modell M, FDM 6578. Der Bedarf an kleinen Maschinen war so hoch, dass in den folgenden Jahren eine ganze Typenpalette entwickelt werden konnte. Aber offenbar reichten die Produktionsziffern noch nicht aus: Im Jahre 1922 wurde das ortsansässige Konkurrenzunternehmen Rema (Konstrukteur Wilhelm Schildt), das seit 1919 Rechenmaschinen produzierte, aufgekauft. Die Produktion des Modells Rema I wurde erst 1924 eingestellt; die beiden weiteren Modelle Rema II (vgl. Inv.-Nr. FDM 9216, ab 1924) und Rema III (ab 1925) als Brunsviga M II bzw. M III bis 1927 hergestellt und vertrieben. Modell M II hat gegenüber dem alten Modell M einige Vorzüge aufzuweisen: Die Löschung aller Werke erfolgt durch rascher zu bedienende Löschkurbeln und der Schlitten lässt sich durch eine einfachere Schrittschaltung bewegen. Das Umdrehungszählwerk hat allerdings noch keinen Zehnerübertrag. Die Maschinen-Nummer 88678 liefert Hinweise auf das Produktionsjahr 1927. Es wurden insgesamt 3701 Maschinen von diesem Modell angefertigt. Der Verkaufspreis betrug RM 500.
Inventory number:
FDM9290

Year of invention:
1927

Manufacturer:
Grimme, Natalis & Co. A.-G.

Year of manufacture:
1927

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Sprossenrad

Capacity:
9 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Dimensions (H x B x T):
13 x 27 x 13 cm

Weight:
4,6 kg

Production period:
1924 - 1927

Serial number:
88678


Patents:
  • DE 285006 [1915/1914]
  • DE 292880 [1914]
  • DE 294586 [1915]
  • DE 392575 [1923]
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