Rheinmetall KEWS

Vierspezies-Staffelwalzenmaschine mit Speicherwerk

1935

Ab 1930 wurde der Halbautomat Modell KE (d.h. Kleinmaschine mit Elektrischem Antrieb) gebaut. Während das Grundpatent bezüglich des Schaltwerks von Richard Berk (DE 319630) stammt, ist die Weiterentwicklung zum motorbetriebenen Halbautomaten (DE 460720) und darüber hinaus August Kottmann zu verdanken. Auch die Zusätze elektrischer Wagentransport und Speicherwerk (DE 509745) sind von ihm entwickelt worden. Die Kottmannschen Konstruktionen hatten auch eine Verbesserung der Produktion und Montage zum Ziel: In einer Art Baukastenprinzip konnten aus der Grundmaschine KE sämtliche Ergänzungen aufgebaut werden. Viele Teile waren daher in allen Modellen der 1930er Jahre zu verwenden. Der Speicherwerkschlitten konnte auf das Modell KE, aber auch auf das Modell SA aufgesetzt werden. Zusätze wie die automatische Löschung konnten zusätzlich in Schlitten und Basisgestell eingebaut werden. Das Modell KEWS hat elektrischen Wagentransport mit den beiden Pfeiltasten. Im Speicherwerk kann direkt subtrahiert werden, eine Rückübertragung aus dem Speicherwerk in das Resultatwerk ist möglich. Ferner gibt es einen Postenzähler für das Speicherwerk.
Inventory number:
FDM10262

Year of invention:
1937

Manufacturer:
Rheinmetall-Borsig AG

Year of manufacture:
1935

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Staffelwalze

Capacity:
8 (EW) x 6 (UZW) x 13 (RW) / 13 (RW 2)

Dimensions (H x B x T):
27 x 47 x 29 cm

Weight:
15,1 kg

Production period:
1934 - 1945

Serial number:
53623


Patents:
  • DE 319630 [1920/1919] (Richard Berk: Rechenmaschine mit Staffelwalzenantrieb)
  • DE 460720 [1926]
  • DE 509745 [1929]

Further exemplars in the collection (1):
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