Monroe KA 203

Maschine mit geteilten Staffelwalzen und zwei UW

1925

Die Maschine entspricht in ihren mechanischen und elektrischen Eigenschaften dem Modell KA 163 (FDM 9790). Sie hat – wie dieses - ein zusätzliches Umdrehungszählwerk. Die Modellbezeichnung bedeutet: K für die Modellserie (ab 1921), A für Motorantrieb, 20 für die Kapazität des Resultatwerks, 3 für das zweite Umdrehungszählwerk. Berechnungen mit der Maschine erfordern eine weitgehende Mitwirkung des Bedienenden; das Modell ist noch weit entfernt von einem Automaten. 1923 beantragte George C. Chase ein Patent auf eine Rechenmaschine mit zwei Umdrehungszählwerken (US 1504741). Die beiden Umdrehungszählwerke sollten gleichzeitig betrieben werden: Das linke UW war für die Erzeugung eines Quotienten, das rechte für die Aufnahme des Multiplikators vorgesehen. Jedes Werk zeigte jeweils das Neunerkomplement des benachbarten Werkes. Im Patent werden Vereinfachungen spezieller kaufmännischer Rechenprobleme erläutert. Es wurde mit großem Aufwand in den Fachzeitschriften der Jahre 1927 bis 1930 für die Vorzüge der Maschine geworben. Im Arithmeum befindet sich auch die Ausführung ohne Elektroantrieb (Monroe K203, FDM5954) und das mit Wahltastatur für die Multiplikation ausgestattete Modell KAA203 (FDM7309).
Inventory number:
FDM10211

Manufacturer:
Monroe Calculating Machine Company

Year of manufacture:
1925

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
geteilte Staffelwalze, Staffelwalze

Capacity:
10 (EW) x 10 (UZW) x 20 (RW) / (UZW 2)

Dimensions (H x B x T):
21 x 68 x 40 cm

Weight:
22,7 kg

Serial number:
R89225 (Motor)


Patents:
  • DE 451693 [1923]
  • DE 452586 [1926]
  • DE 622327 [1930]
  • US 1504741 [1923]
  • US 1566650 [1922]
  • US 1888161 [1926]
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