Rheinmetall KEW Ie

Staffelwalzenmaschine mit Motorantrieb

1936

Die Modellbezeichnungen von Rheinmetall wurden nach der ersten Serie ab etwa 1928 durch Buchstabenkombinationen für die Ausstattung und durch die römischen Ziffern I und II für die Kapazität ausgedrückt. Dabei steht K für Kleinrechenmaschine, D für Divisionsautomatik, E für elektrischen Antrieb, L für automatische Löschung, W für elektrischen Wagentransport, S für Speicherwerk. Die Modellkapazität I bezeichnet ein 12-stelliges, II ein 17-stelliges Resultatwerk, die Buchstaben a, b, c, d geben unterschiedliche Kapazitäten bei Einstellwerken an.

Nachdem August Kottmann 1927 das erste Modell mit Motorantrieb (Modell ER, FDM 4355) und 1930 den ersten Vollautomaten (Modell SA, FDM 7223) herausgebracht hatte, konstruierte er auch eine einfache motorbetriebene Kleinrechenmaschine, die Modellserie KE (K für Kleinrechenmaschine, E für Elektromotor), deren Modelle mit verschiedenen Zusätzen (W automatische Schlittenverschiebung, S Speicherwerk, L automatische Division) angeboten wurden. Ab 1934 waren diese auf dem Markt und erfuhren eine weite Verbreitung. Die häufigste Version KEW findet man heute immer wieder als technische Antiquität. Sie wurde noch bis in die 1950er Jahre in der DDR hergestellt.

Das Modell KEW Ie ist eine Kleinrechenmaschine mit elektrischem Antrieb und elektrischem Schlittentransport mit 12-stelligem Resultatwerk und 8-stelligem Einstellwerk. Es wurde ab 1934 verkauft und kostete 890 RM.
Inventory number:
FDM7247

Manufacturer:
Rheinmetall-Borsig AG

Year of manufacture:
1936

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Staffelwalze

Capacity:
8 (EW) x 6 (UZW) x 12 (RW)

Dimensions (H x B x T):
22 x 34 x 29 cm

Weight:
12,3 kg

Production period:
1934 - 1950

Serial number:
47481


Patents:
  • DE 460720 [1926]

Further exemplars in the collection (3):
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