Walther RMK

Vierspezies-Sprossenradmaschine

1938

Um 1935 war die Modellserie R bei Walther mit acht unterschiedlichen Modellen vertreten: Grundmodell war R, die kleinste und billigste Variante (6x6x10, Preis: RM 215), Modell RM hatte etwas größere Kapazität (10x8x13, RM 285), das vorliegende Modell RMK hatte zusätzlich ein Einstell-Kontrollwerk (RM 350) und das Modell RMZ hat die Zehnerübertragung im Umdrehungszählwerk. Dazu gab es ein Modell mit 16-stelligem Resultatwerk und das Kleinmodell mit Kontrollwerk (Modell RK) und mit Zehnerübertrag im Umdrehungszählwerk (Modell RKZ). Modell RMKZ (RM 475) hatte alle diese Zusätze bei größerer Kapazität. Weitere Spezialmodelle waren SMKZ (mit Speicherwerk, RM 600), EMKD (mit Motorantrieb, RM 700) und DMKZ (mit Divisionsautomatik, RM 500). Nach dem Zweiten Weltkrieg fand eine starke Reduktion der Modellpalette statt. Das Modell RMK hat die Standardkapazität in den drei Werken und ein Einstellkontrollwerk. Das Umdrehungszählwerk hat keine Zehnerübertragung. Die Schlittenverschiebung erfolgt stellenweise mit den beiden Hebeln rechts oder über mehrere Stellen mit dem Knopf vorne am Schlitten.

Bei diesem Exemplar ist das Einstellkontrollwerk bereits in das Gehäuse integriert, in früheren Versionen war es noch – etwas provisorisch wirkend – angebaut.
Inventory number:
FDM7140

Year of invention:
1893

Manufacturer:
Carl Walther Waffenfabrik

Year of manufacture:
1938

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Sprossenrad

Capacity:
10 (EW) x 8 (UZW) x 13 (RW)

Dimensions (H x B x T):
14 x 31 x 14 cm

Weight:
3,4 kg

Serial number:
31870


Patents:
  • DE 438310 [1924]
  • DE 545533 [1929]
  • DE 971536

Further exemplars in the collection (4):
Another exemplar of this machine is on display: FDM9915 (in the 1st basement).