Madas XI eTS "Semis"

Halbautomatische Vierspezies-Staffelwalzenmaschine

1925

Im Jahre 1925 erschien die halbautomatische Staffelwalzenmaschine Madas Semis, deren Grundmodell von Erwin Jahnz konstruiert war. Die Division konnte schon in den früheren Modellen selbständig ablaufen, das war gewissermaßen das technische Kennzeichen aller Madas-Rechenmaschinen. Die Multiplikation kann in dieser Variante mit Hilfe der links liegenden Wahltastatur bearbeitet werden: Nach der Eingabe des Multiplikanden in die Volltastatur und dem Verschieben des Schlittens nach rechts gibt man den Multiplikator, bei der höchsten Stelle beginnend, ziffernweise in die links angeordnete Zehnertastatur ein. Nach jeder einzelnen Ziffer wird die Teilmultiplikation ausgeführt und der Schlitten selbständig um eine Stelle nach rechts verlagert. Der Vollautomat von Madas, Modell VIIeTA, erschien zwei Jahre später im Handel; er konnte auch die Multiplikation nach Eingabe zweier Zahlen automatisch abrechnen. Die Halbautomaten gab es in drei Größen, die auch in den Modellbezeichnungen kenntlich gemacht wurden; Modell XI eTS verfügt über eine Kapazität von 11 x 9 x 18 Stellen und übertrifft somit die bei Modell IX übliche Stellenanzahl von 16 im Resultatwerk sogar.
Inventory number:
FDM7499

Year of invention:
1925

Manufacturer:
Hans W. Egli

Year of manufacture:
1925

Main category:
Vierspeziesmaschine

Subcategories:
Staffelwalze

Capacity:
11 (EW) x 9 (UZW) x 18 (RW)

Dimensions (H x B x T):
22 x 64 x 28 cm

Weight:
23,3 kg

Production period:
1925 - 1935

Serial number:
12133


Patents:
  • DE 264428 [1912] (Erwin Jahnz: Vorrichtung an Thomasschen Rechenmaschinen zum Abkuppeln der Zählscheiben von ihrem Antriebswerk)
  • DE 271308 [1912]
  • DE 277829 [1912] (Erwin Jahnz: Rechenmaschine mit selbsttätiger Stellenverschiebung bei Division)
  • DE 299392 [1914]
  • DE 524939 [1927]
  • DE 543499 [1927]
  • US 1081310 [1913]
This object is currently in storage.