Brunsviga ASE

Zweispezies-Addiersegmentmaschine

1950

Anfang der 30er Jahre begann man bei Grimme, Natalis & Co. in Braunschweig mit der Konstruktionsarbeit für eine druckende Addiermaschine. Der aufgekaufte Entwurf von Ralph Coxhead, New York, hielt aber den Belastungen der täglichen Praxis nicht stand, so dass erhebliche Änderungen vorgenommen werden mussten. Maßgeblich beteiligt war an dieser Ingenieurarbeit Dr. Gustav Schenk, ein Maschinenbauer, der sich inzwischen in der Rechenmaschinentechnik kundig gemacht hatte. Um 1936 sind wohl die ersten Exemplare bei Brunsviga fertig gestellt worden, dennoch waren noch weitere "Kinderkrankheiten" zu beseitigen. Erst nach 1947 konnte die Produktion im grösseren Umfang begonnen werden: 1948 war wahrscheinlich das Einführungsjahr der dann erfolgreichen Brunsviga-Addiermaschinen, die in mehreren Modellvarianten - auch mit Zehnertastatur und Elektromotor - bis 1958 gebaut wurden. Das Modell ASE ist eine Zweispeziesmaschine mit Motorantrieb und Handhebel, die jedoch nur bis zur Null subtrahiert. Die handangetriebene Maschine (z.B. FDM 9375) wurde von 1948 bis 1951 gebaut, dann in verbesserter Form und unter anderer Modellbezeichnung wie beispielsweise das Modell 1000 E (vgl. Inv.-Nr. FDM 6023) verkauft.
Inventory number:
FDM7876

Year of invention:
1950

Manufacturer:
Brunsviga Maschinenwerke AG

Year of manufacture:
1950

Main category:
Ein- bis Dreispeziesmaschine

Subcategories:
Addiersegment

Capacity:
9 (EW) x 0 (UZW) x 10 (RW)

Dimensions (H x B x T):
23 x 28 x 33 cm

Weight:
8,7 kg

Production period:
1948 - 1951

Serial number:
4222


Patents:
  • DE 669883 [1934]

Further exemplars in the collection (4):
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