Guinigi

In den Aufzeichnungen Tito Gonnellas sowie im „Monitore Toscano“ vom 10. Februar 1859 findet sich die Erwähnung einer Rechenmaschine, erbaut von Niccola Guinigi. Die Rechenmaschine selbst galt bis 2010 als verschollen. 150 Jahre nachdem Niccola Guinigi seine Rechenmaschine an der Toskanischen Akademie der Künste und Manufakturen vorgestellt hatte, entdeckte man das als verschollen geltende Objekt in dem mailändischen Antiquariat Subert wieder.

Den arithmetischen Manipulator konstruierte Niccola Guinigi, wie er selbst schreibt, um „[…] die Addition so auszuführen, dass die Rechenoperation für alle wie ein leichtes Spielchen wird, da man weder einer Rechnung noch eines Übertrags bedarf und man stets auf das Ergebnis zählen kann.“

Der Manipulator führt eine Rechenoperation Stelle für Stelle aus, beginnend mit der kleinsten.