Im Zeitalter des Barock gab es weder eine wissenschaftliche noch eine kommerzielle Notwendigkeit für Rechenmaschinen. Sie wurden - wie Androiden - in den Wunderkammern der Potentaten bestaunt, weil sie eine genuin menschliche Tätigkeit mechanisch ausführen konnten. Eine serienmäßige Fertigung von Rechenmaschinen begann erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Beginnend mit den ersten Ziffern und Zahlen bei den Sumerern vor 6000 Jahren über Rechenbretter aus der Antike und dem Mittelalter spannt sich ein Bogen bis zu den ersten Rechenmaschinen im 17. Jahrhundert, die von so bedeutenden Mathematikern und Wissenschaftlern wie Leibniz, Pascal, Schickard, Poleni, Leupold und Stanhope konstruiert wurden.