18.03.2003 - 30.06.2003
Adolf Fleischmann (1892-1968) hat in seinem Werk eine ganz eigene Formensprache eingeführt, die eindeutig abstrakt ist, aber nur schwer weitere Einordnungen zuläßt. Die Formensprache seines Hauptwerks ist klar und stringent, ja gar geometrisch. Die Ausführung hingegen weist expressive und spontane Elemente auf.
Fleischmann entwickelte eine Abstraktion, die auf einem sehr schlichten Formelement beruht, einem pinselstrichbreiten Rechteck. Sein sehr intensives Farbempfinden ließ ihn mit diesem einfachen aber durchaus in der Rhythmisierung aussagekräftigen Element Kompositionen von enormer Spannung schaffen. Diese Reduktion barg für Fleischmann einen großen Spielraum und eine schier unerschöpfliche Entfaltungsmöglichkeit.
Jeden Sonntag findet ab 23. März 2003 eine Führung um 15:00 statt. Die Teilnahme ist kostenlos.