30.06.2000
Dank der Bemühungen von Professor Kurayoshi Takara von der Ryűkyű-Universität in Japan gelangte das Arithmeum in den Besitz von äußerst seltenen japanischen Rechenhilfsmitteln, den “Warazan“. Übersetzt bedeutet das: “rechnen mit Stroh“. Die Okinawa-Inseln der Ryűkyű-Kette in Japan ist einer der wenigen Plätze, an dem noch bis Anfang des vorigen Jahrhunderts mit diesen „Stroh-Halmen“ gerechnet wurde.
Professor Dr. Josef Kreiner, Direktor des Japanologischen Seminars der Bonner Universität stellte dieses Rechenhilfsmittel und seinen kulturhistorischen Hintergrund näher vor.
Warazan, Japan, 1930